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Netflix legt trotz positiver Wachstumsprognosen um 2 % zu

Kurzer Blick:

  • Analystenoptimismus: Benjamin Swinburne von Morgan Stanley prognostiziert ein Aufwärtspotenzial von 30% für Netflix und strebt einen Preis von 850 $ an.
  • Abonnentenwachstum: Netflix strebt in diesem Jahr über 30 Millionen Nettoabonnentenzuwächse an, angetrieben durch Werbung und Anti-Passwort-Sharing-Maßnahmen.
  • Werbeausweitung: Die werbefinanzierte Stufe erreichte 40 Millionen Nutzer weltweit, ein deutlicher Anstieg gegenüber 15 Millionen im November.

Der Aktienkurs von Netflix (NFLX) stieg um 2 %, angetrieben von einer Welle optimistischer Analystenprognosen, die den vielversprechenden Wachstumskurs des Streaming-Riesen unterstreichen. Bemerkenswert unter ihnen war Benjamin Swinburne von Morgan Stanley, der eine detaillierte Analyse lieferte, die das Potenzial von Netflix unterstreicht und auf ein erhebliches Aufwärtspotenzial für die Aktie hindeutet.

Morgan Stanleys optimistischer Ausblick

Der Analyst von Morgan Stanley, Benjamin Swinburne, äußerte sich bemerkenswert positiv für Netflix und prognostizierte ein Aufwärtspotenzial von 30% gegenüber dem aktuellen Handelsniveau. In seiner jüngsten Kundennotiz betonte Swinburne die Doppelrolle von Netflix als Treiber und Nutznießer der Branchendisruption. Er behielt ein „Outperform“-Rating für die Aktie bei, mit einem optimistischen Kursziel von 850 US-Dollar, abhängig davon, dass Netflix in diesem Jahr über 30 Millionen Nettoabonnentenzuwächse erreicht. Diese Prognose steht im Einklang mit den ehrgeizigen Strategien von Netflix, einschließlich der Ausweitung des Werbeniveaus und strenger Maßnahmen zur Eindämmung der gemeinsamen Nutzung von Passwörtern.

Die Analyse von Swinburne geht von einem anhaltenden zweistelligen Umsatzwachstum bis ins nächste Jahr aus, das durch diese Initiativen vorangetrieben wird. Er betonte, dass das Erreichen eines Umsatzwachstums im mittleren Zehnerbereich im Jahr 2025 eine erhebliche Skalierung des Werbegeschäfts von Netflix erfordern würde. Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass das Unternehmen in der Lage ist, dieses Ziel zu erreichen, und merkte an: „Wir glauben, dass es die Voraussetzungen schafft, um diese Chance zu nutzen.“

Erweiterung von Werbung und Live-Inhalten

Netflix hat erhebliche Fortschritte in seinem Werbegeschäft erzielt und meldet monatlich 40 Millionen monatlich aktive Nutzer für seine werbefinanzierte Stufe. Diese Zahl stellt einen erheblichen Anstieg gegenüber den 15 Millionen Nutzern im November und einem erstaunlichen Anstieg von 35 Millionen Nutzern im Vergleich zum Vorjahr dar. Diese Dynamik wird durch den Vorstoß von Netflix in die Bereiche Live-Events und Sport weiter verstärkt, wodurch das Inhaltsangebot und die Zuschauerbindung verbessert werden.

Ein bemerkenswertes Highlight ist der Erwerb der Streaming-Rechte für zwei NFL-Spiele, die am Weihnachtstag im Rahmen eines Drei-Saison-Deals ausgestrahlt werden sollen. Darüber hinaus sicherte sich das Unternehmen einen 10-Jahres-Vertrag mit der WWE der TKO Group Holdings, der das Flaggschiff-Programm von WWE, „Raw“, ab 2025 auf die Streaming-Plattform bringt. Es wird erwartet, dass bevorstehende Live-Events, wie ein Wrestling-Match zwischen Jake Paul und Mike Tyson, ebenfalls erhebliche Zuschauerzahlen anziehen und das Abonnementwachstum vorantreiben werden.

Positive Marktresonanz und Analystenempfehlungen

Die Reaktion des Marktes auf die strategischen Schritte von Netflix war überwältigend positiv, wobei die Aktien seit Jahresbeginn um etwa 35 % gestiegen sind. Swinburne führte diese Wertsteigerung in erster Linie auf die starke operative Umsetzung von Netflix und nicht auf breitere Branchentrends zurück. Mark Mahaney, Analyst bei Evercore ISI, bekräftigte seine Kaufempfehlung für Netflix-Aktien und erhöhte sein Kursziel von 650 $ auf 700 $. Positive Umfrageergebnisse und die Möglichkeit auf weiteres Wachstum durch neue und Live-Content-Angebote unterstützen seinen Optimismus.

Evercore ISI führte eine Umfrage unter 1.300 Netflix-Nutzern in den USA durch. Es stellte sich heraus, dass weniger Menschen planen, ihre Abonnements zu kündigen. Jetzt sagen nur noch 35 % der Nutzer, dass sie „extrem wahrscheinlich“ oder „sehr wahrscheinlich“ innerhalb der nächsten drei Monate kündigen werden. Dies ist ein Rückgang von 3 % gegenüber dem letzten Quartal. Darüber hinaus bleibt die Marktdurchdringung von Netflix mit 57 % robust und übertrifft damit die von Amazon



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